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| Viele
Frauen fragen: "Woran erkennt man Bezness in Tunesien"?
Die einfache, wenn auch
unbefriedigende Antwort, darauf ist: Es gibt kein Patentrezept
dafür!
Auch in Tunesien gibt es das Internet und auch in Tunesien lesen
interessierte Kreise Seiten wie diese hier - oder sind gar Mitglieder
in Diskussionsforen.
Und zudem gab und gibt es die sogenannte
"Strandakademie", in der die besten, erfolgsversprechendsten Konzepte
und
Vorgehen unter Beznessern diskutiert werden, die neuesten SMS-Liebestexte in
verschiedenen
Sprachen ausgetauscht und Fotos, Briefe und
"Moneygram-" oder "WesternUnion"-Überweisungsbelege
herumgezeigt werden.
Die Erkennung von "Bezness" wird daher zunehmend schwieriger und ist in
vielen Fällen sogar unmöglich, wenn man
nämlich sein "gesundes Mißtrauen" außer
acht läßt, sich nicht an den in Tunesien geltenden
Konventionen orientiert oder die Sprache nicht spricht.
Insofern kann man zwar typisches Beznessverhalten als solches erkennen,
doch es heißt nicht
im Umkehrschluß, daß,
wenn man kein solches Verhalten erfährt, auch kein Bezness
beteiligt ist.
Mittlerweile besteht der einzige wirkliche Schutz darin, das
Beznessverhalten von vornherein unmöglich zu machen. Doch
erfahrungsgemäß beginnen sich Betroffene leider erst
dann
zu informieren, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, und
dann ist es bereits zu spät dafür, noch Vorkehrungen
zu treffen.
| Absolut
typische
Bezness-Anzeichen (Trefferquote: 100%) sind: - Die
Worte
"Ich liebe Dich / will Dich heiraten" bereits nach wenigen Stunden oder
Tagen.
Auch wenn
es "Liebe auf den ersten Blick" gibt, kommt sie doch sehr,
sehr selten vor. Und umso unwahrscheinlicher bei einem Mann, der jeden
Tag neue Frauen kennenlernt. So ungern man es hören will, doch
eher wird man im deutschen Lotto einen Volltreffer landen, als in
Tunesien als Tourist die Liebe seines Lebens kennenzulernen.
- Jegliche
Bitten, Geldbeträge zu schenken oder zu leihen.
Ein
ernsthafter tunesischer
Mann wird sich niemals von seiner Frau Geld leihen
oder schenken lassen! Der tunesische Verhaltenskodex (und auch das
Gesetz) verlangt es, daß ein Mann seine Frau
unterhält - ohne wenn
und aber!
Kann er das nicht, dann gilt er nicht als akzeptabler Heiratskandidat,
un noch mehr, noch nicht einmal als ein ernsthafter Kandidat, denn ein
ernsthafter Mann wird tun, was irgendwie möglich ist, um seine
Fähigkeit, seine Frau unterhalten zu können, unter
Beweis zu stellen.
Kein tunesischer Mann wird es wagen, um die Hand einer Frau
bei
deren Eltern anzuhalten, ohne ein angemessenes Verlobungs- und
Heiratsgeschenk für seine zukünftige Frau in Aussicht
zu
stellen - das in so gut wie allen Fällen aus echtem
Goldschmuck
besteht. Viele
europäische
Frauen sagen "es ist normal, daß man auch (mal) etwas
für
den Mann bezahlt, und das ist absolut richtig. Es ist aber nur richtig
in europäischen
Ländern, denn in Tunesien
ist der Beweis der Versorgungsfähigkeit die Methode, um die
"guten" von den "schlechten" zu trennen, und Frauen tun gut daran, dies
zu berücksichtigen, weil sie nämlich einen
Mann aus eben
diesem Land heiraten wollen.
| Situationen,
die zu höchster Obacht
mahnen sind: - Beziehungen
von Männern zu Frauen, die deutlich älter sind, als
sie selbst.
Ehen mit
Männern, die mehr als 2-3 Jahre jünger sind
als ihre Frauen, sind zwar theoretisch denkbar, sind aber in
der Realität nicht
anzutreffen und werden gesellschaftlich als negativ angesehen.
- Beziehungen
von Männern zu Frauen, die bereits Kinder eines anderen Mannes
haben.
Kurz
und
schmerzlos gesagt: Ein tunesischer Mann akzeptiert keine Kinder, die seine Frau
mit anderen Männern hat, denn das beeinträchtigt
seinen Status in der Gesellschaft. Tut er es
doch, dann nur, wenn diese Akzeptanz etwas "wert"ist -
beispielsweise die Aussicht auf eine Fahrkarte nach Europa. In jedem Falle
aber wird
ein tunesischer Mann mit einer Frau Kinder haben wollen, denn nur dann
gilt er in der Gesellschaft und seiner Familie auch als ein "richtiger"
Mann.
Selbst sehr alte Männer, die in Tunesien heiraten, haben mit
ihrer jungen Frau noch Kinder.
- Beziehungen
zu Frauen, die offensichtlich unattraktiv sind.
Um es
salopp und ganz offen zu sagen: Warum sollte sich ein Tunesier auf
Frauen stürzen, nach denen sich kein Mann in Deutschland
umdreht? Nach denen wird sich nämlich auch kein Mann in
Tunesien umdrehen, wenn sie Tunesierinnen
wären. Aber, und das
macht den Unterschied hier aus, es sind ja Europäerinnen, und
da
macht das Geld und das Visum jede Frau zur begehrten
Prinzessin...
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