Tunesien-Liebe

Opfer von Bezness

Trennung - Aussprache - Gefahren - Vorsicht - Schwarze Liste




Bei den meisten Frauen kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem sie erkennen, daß ihre vermeintliche "Liebesbeziehung" zu einem Tunesier nur einseitig gewesen ist und ihr Partner vorwiegend oder ausschließlich "Bezness"-Motive gehegt hatte.

Bei vielen kommt dieser Zeitpunkt bereits früh, bei anderen jedoch erst nach einigen Jahren.
Im den letzten Jahren gab es beispielsweise in europäischen Internet-Foren mehrere Berichte über Männer, die ihre Frauen erst nach einer langjährigen Ehe verlassen haben, um stattdessen eine tunesische Frau zu heiraten.
In mehr als einem Falle hatte der Mann sogar bereits seit einigen Jahren eine tunesische Frau und Kinder in der Heimat. In anderen Fällen wollte der Mann nun, trotz vorheriger anderslautender Beteuerungen, "plötzlich" Kinder haben.

In vielen Fällen erfolgt die Trennung, die fast immer vom Mann gewünscht wird, kurz vor oder nach der Erteilung der Aufenthaltserlaubnis in Europa, also oft erst nach 5-8 Jahren.
Nun kann der Mann mit seiner ursprünglichen Lebensplanung fortfahren, und in traditioneller Manier eine "ehrenhafte" (nicht geschiedene, junge, unschuldige) tunesische Frau heiraten und mit ihr eine Familie gründen.

In einigen Fällen, die man zwar nicht als "Bezness" bezeichnen kann, doch bei der, strenggenommen, das Ergebnis abzusehen war, entschließt sich der Mann nach langjähriger (oft kinderloser) Ehe dazu, sein Leben zu ändern und den traditionellen gesellschaftlichen Normen seines Heimatlandes zu entsprechen - Heirat mit einer Tunesierin (was für ihn nun leicht ist, da er als Tunesier mit europäischer Aufenthaltsberechtigung als "sehr gute Partie" gilt) und eine Familie mit vielen Kindern.

Vielleicht kann man das Verhalten in gewisser Weise vergleichen mit einer "Studentenzeit" in westlichen Ländern, wenn junge Menschen das Elternhaus und den Heimatort verlassen, um einige Jahre in einem anderen Ort zu leben und sich dort auf ihren spätere Berufstätigkeit vorbereiten - und dabei auch gerne die sozialen Normen ihrer Heimatgesellschaft brechen.
Nach einigen Jahren jedoch beginnt der "Ernst des Lebens" und sie kehren oft in ihre Heimatregion zurück und akzeptieren dann die vertrauten dortigen Normen ("zurück in den Schoß der Heimat")...

Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist natürlich besonders hoch für Menschen, die in einer Gesellschaft leben, deren Normen ihnen fremd sind und bleiben, und die, aus welchen Gründen auch immer, nicht den Schritt von der einen zur anderen Umgebung machen können oder wollen ("mangelnde Inklusions- bzw. Integrationsbereitschaft").

Abgesehen von den "Bezness"-Fällen, in denen die Ehe von vornherein nur ein Mittel zum späteren Zweck gewesen war, liegt hier ein wesentlicher, zusätzlicher, Grund für die Trennung von binationalen Beziehungen.

Und selbst wenn man dann oft geneigt ist, zu sagen "es war wohl nur Bezness", müßte es in Wirklichkeit eigentlich heißen "die Differenzen zwischen den Kulturen und Gesellschaften der Ehepartner waren zu groß".

Das Resultat ist allerdings, für die Frau, in beiden Fällen dasselbe.


Doch, sprechen wir nun hier nur von "Bezness"-Beziehungen, die aus irgendeinem Grund "auffliegen" und die die Frau deshalb beenden will:

Zunächst eine Warnung - falls eine Frau an einen Beznesser gerät, dies feststellt und dann die Beziehung beenden will, ist erhöhte Vorsicht geboten.

In den letzten Jahren gab es mehrere Vorfälle, in denen Frauen bei einer sogenannten "Aussprache“ vergewaltigt, körperlich verletzt oder sogar getötet wurden.

Das sind zwar seltene Fälle, die nicht an der Tagesordnung sind, doch es sollte jedem klar sein, daß, wenn es um einen hohen Einsatz bzw. "Gewinn" geht, das Risiko von "Kurzschlußreaktionen" entsprechend hoch ist.
Und für den Mann ist eine verlorene Chance, sein Leben und das seiner Familie zu verbessern, also ein sehr hoher Einsatz / Gewinn, der ihm entgeht.

Entsprechend sind Enttäuschung bzw. der Ärger umso größer, je näher er sich dem Ziel schon befunden hatte.

Zu solchen Aussprachen sollte eine Frau daher niemals alleine gehen (eine Freundin, oder besser noch einen Mann mitnehmen) und sich insbesondere niemals alleine mit dem Ex-Liebhaber an einem abgelegenen oder nicht-öffentlichen Ort (z.B. Wohnung) aufhalten!

Auch wenn eine Gefahrenssituation nicht immer und automatisch besteht, kann trotzdem nur eindringlich dazu geraten werden, sie auch gar nicht erst aufkommen zu lassen!

Im Falle von Bedrohungen, aber auch bei Betrügereien oder Diebstahl, sollte zudem in Tunesien unverzüglich die Polizei verständigt werden, die bei dieser Art von Delikten kein Pardon kennt.
Und selbst wenn der Betreffende bei diesem Male noch einmal davonkommen sollte, wird es es bei einer Wiederholung sicher nicht – eine Meldung oder gar Anzeige bei der örtlichen Polizei schützt also nicht nur einen selbst, sondern auch andere für die Zukunft!
Und auch wenn man den Eindruck haben sollte, daß man bei einem Gespräch mit der Polizei nicht "durchdringt" oder sogar selbst eine Mitschuld fühlt oder deren bezichtigt wird - die Polizei in den Touristengebieten kennt derartige Situationen aus täglicher Erfahrung und wird ihre Aufgabe, Touristen zu schützen und ihnen zu helfen, dennoch mit Beharrlichkeit und nach besten Kräften wahrnehmen.

Etwaige Scham oder Zurückhaltung ist daher hier völlig fehl am Platze und begünstigt "Bezness" nur!

Und man sollte darüber hinaus noch einen weiteren Schritt erwägen – nämlich den, an die Öffentlichkeit zu gehen und in den einschlägigen Internetforen über seine (negativen) Erfahrungen berichten, entweder in anonymer Form (ohne Namensnennung) oder durch einen Eintrag in eine sogenannte „Schwarze Liste“ der Beznesser Tunesiens.

Hier hört man dann zwar oft die Behauptung, daß solche Berichte von Frauen gemacht werden, die einem Mann "nur schaden" wollen, obwohl dieser doch integer und die Frau die eigentlich Schuldige ist. Diese Behauptung ist allerdings nach allen tatsächlichen Erfahrungen falsch.

Denn zum einen werden falsche Beschuldigungen in fast allen Fällen in den Foren schon schnell von Mitlesern "aufgedeckt" (oder wahre Beschuldigungen von ihnen bekräftigt), und zum anderen sollte man sich bewußt sein, daß ein Fehlverhalten in einem bestimmten Fall nicht automatisch ein Fehlverhalten auch in einem anderen Fall bedeutet – es ist aber sicherlich ein starke Aufforderung an eine potentielle Nachfolgerin, in dieser Beziehung zumindest besonders vorsichtig zu sein!



Weitere Informationen:

Liste von Internetforen zum Thema Bezness




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