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und Antworten Fragen- und Checkliste
Typische
Phrasen
Hilfe
und Service
| Vorkehrungen
gegen Bezness
in Tunesien
sind möglich und bieten sogar einen
außerordentlich wirksamen Schutz - wenn nur früh
genug damit begonnen
wird ... fast wie beim
Zahnarzt!
Hinzu kommt, daß man bei der Wahl von Methoden nicht allzu
wählerisch sein und sich speziell nicht von
"europäischem Denken" leiten zu lassen.
In Tunesien gilt gegenüber fremden Personen
grundsätzlich, daß man ihnen gegenüber
mißtrauisch ist, bis man vom Gegenteil überzeugt
wurde - anstelle des in Europa üblichen "unschuldig bis zum
Beweis des Gegenteils" heißt es in Tunesien genau umgekehrt
"stets verdächtig, bis die Unschuld bewiesen ist". Und
dieses Verhalten ist weder "rückständig" noch
"ungerecht", sondern entspringt einfach einer gesunden Vorsicht
gegenüber allem, was unbekannt ist. Es ist dies eine
Vorsicht, die nur
deshalb in einigen westlichen Gesellschaften nicht angewendet wird oder
notwendig ist, weil hier ein starker Schutz des Staates für
unwissende und hilflose Menschen existiert und die
Überwachung und Ahndung von der Gesellschaft an den Staat
delegiert wurde (" Rundumabsicherung").
In einer Gesellschaft hingegen, wo die Mitglieder mehr auf
sich selbst
gestellt sind und der Staat einen geringeren Durchgriff auf die
sozialen Strukturen hat bzw. ihm nur ein geringerer Durchgriff
gestattet wird, liegen die Verhältnisse anders.
Da wird erwartet, daß man in vielen Dingen selbst "die Augen
aufmacht" bzw. den eigenen "gesunden Menschenverstand" benutzt, bevor
man nach
der Hilfe des Staates ruft. Die tunesischen
Gesellschaft ist sozusagen zwiebelschalenartig nach
dem
Gemeinschaftsprinzip
organisiert und diese Gemeinschaften haben einen hohen
Einfluß auf das tägliche Leben - sie bieten
andererseits
aber auch eine Absicherung gegenüber Einflüssen von
außen. Insofern ist es z.B. beim Eingehen einer
Beziehung absolut an der
Tagesordnung, daß die tunesischen Familien
der Partner die jeweils andere
Familie "unter die Lupe" nehmen und eingehende Erkundigungen einziehen,
die sich speziell auf wirtschaftlichen Hintergrund und moralische
Integrität beziehen.
Danach folgt dann eine ständige Kontrolle, die insbesondere
etwaige "Abweichungen" oder "Fehltritte" gegenüber der Norm
rückmelden.
Tunesier verwenden einen signifikanten Anteil der
Kommunikation darauf, Statusmeldungen über sich selbst und
Personen des eigenen Interessenbereiches ( Familien)
auszutauschen,
wodurch
schließlich die Situation entsteht, daß
Familienmitglieder quasi jederzeit wissen, wo sich andere Mitglieder
befinden und was sie tun.
Ein "Entkommen" aus diesem engmaschigen informellen Netzwerk ist zwar
möglich, doch zieht es in den meisten Fällen negative
Sanktionen nach sich.
Steht man in
Europa auf dem Standpunkt, daß man dem anderen "vertrauen"
muß, so gilt in Tunesien daß dies zwar gut ist
"aber Kontrolle ist besser".
Entsprechend muß ein europäischer Partner,
der eine Beziehung eingeht, das " europäische Denken" ablegen
und sich auf die Gegebenheiten einstellen, die in Tunesien
üblich sind. Denn dies wird, ohne daß dafür
Worte notwendig sind, vom tunesischen Partner auch vorausgesetzt.
Natürlich ist sich jeder Beznesser darüber
im Klaren,
daß ein Europäer weder die sozialen Normen Tunesiens
kennt, noch über "Augen" ( Familie,
verläßliche Freunde) in Tunesien
verfügt,
und dies wird natürlich ausgenutzt.
Insbesondere wird vom Europäer "Vertrauen" eingefordert und er
wird im Glauben gelassen, daß "europäische soziale
Normen" auch in Tunesien gültig sind.
Da wird oft davon geredet, daß man selbst "fortschrittlich"
und "modern" ist und ganz so denkt, wie es die Europäer tun.
Dies aber ist, wenn es nicht gar eine bewußte
Irreführung ist, mindestens ein Selbstbetrug des Tunesiers,
denn ohne eine Zeit lang in einer europäischen
Gesellschaft
gelebt zu haben oder dort sozialisiert worden zu sein, wird er niemals
in der Lage sein, es wirklich zu wissen, was "europäisch" ist
- ganz davon abgesehen, daß ein europäisches Land
noch nicht einmal genauso ist, wie ein anderes.
Und dasselbe gilt natürlich auch umgekehrt - weshalb es
wichtig ist, daß sich ein Europäer, der eine
Beziehung mit einem Tunesier eingehen will, eingehend informiert, und
das aus möglichst unabhängigen Quellen ( also nicht gerade beim eigenen
Liebhaber).
Und er darf nicht davor zurückschrecken, Methoden anzuwenden,
die es ihm ermöglichen, seinen Nachteil wettzumachen bzw. ihn
auf dieselbe Stufe mit dem Partner stellen - und dazu gehört
insbesondere, daß man Erkundigungen über den Partner
einzieht und idealerweise aus dritten Quellen auf einem aktuellen
Informationsstand gehalten wird.
| Das
ist natürlich nicht immer möglich, und diesen
Nachteil kann man nur durch besondere Vorsicht oder Vorkehrung
ausgleichen. Noch
einmal - dies hat nichts mit "mangelndem Vertrauen" zu tun, sondern ist
ein gesellschaftlich übliches und erwartetes
Verhalten. Und nur
diejenigen, die etwas verbergen wollen, protestieren dagegen -
für die anderen ist eine natürliche Vorsicht, die
jedermann in dieser Gesellschaft pflegt.
Da
die Tips auf dieser Website sicherlich auch von interessierten
Kreisen in Tunesien gelesen
werden, sollen sie nur als Beispiele dienen - der Leser versteht, was
gemeint ist und kann seine persönliche Strategie entsprechend
planen. - Niemals
über die persönliche Gehalts- oder
Vermögenssituation reden, Fragen dazu nur ausweichend
beantworten!
Idealerweise stellt man sich als
nicht-vermögend dar, der Urlaub ist ein Ergebnis monatelangen
Sparens, die Wohnung bewohnt man zusammen mit einer Mitbewohnerin.
Ein tunesischer Mann
ist unbeschränkt unterhaltspflichtig ist
und hat keinen Zugriff auf das Geld seiner Frau -
frühzeitige Fragen nach Einkommen und Vermögen dienen
daher in so gut wie allen Fällen allein dem Zweck, die
"Werthaltigkeit" einer potentiellen Beziehung zu erkunden.
>>
Bei der Beziehung zu einer tunesischen
Frau sieht es
anders aus, denn nach tunesischem Gesetz ist, wie gesagt, der Mann
verpflichtet, für seine Frau zu sorgen. Falls sich
eine Frau
also nach seinem Vermögen erkundigt, muß dies kein
Zeichen für Bezness sein, die Frau will sich nur versichern,
daß er eine "gesicherte Existenz" bietet.
Der Mann sollte
sich allerdings in seinen Auskünften dann als "Normalarbeiter"
darstellen, dessen Einkommen für 2 Personen ausreichend ist.
Achtung:
Auch wenn sie verheiratet ist, behält die tunesische
Frau ihr Gehalt üblicherweise für sich; der Mann ist
verpflichtet, von seinem Gehalt angemessene Lebensumstände
für die Frau sicherzustellen.
- Auf
keinen Fall bei Gesprächen über eine spätere
Eheschließung zu erkennen geben, daß man zur
Finanzierung der Hochzeitsfeier oder zu Ticketkosten für den
Flug nach Europa beitragen kann oder will.
Die Frau sollte stattdessen vielmehr ihre Vorstellungen zu
Hochzeitsgeschenken, die sie erwartet (Brautgeld!),
äußern.
Die Finanzierung der Hochzeitsfeier ist in
Tunesien die Sache des Mannes, der sich und seine Familie
dafür auch verschulden wird; auch die Kosten für
Visum und Flüge nach Europa sollten er bzw. seine Familie
bezahlen.
Wer wirklich ernsthaft ist, wird sich nicht von seiner Frau
"freihalten" lassen, sondern auch bei kleinem Verdienst das Geld
für diesen Zweck entweder selbst zusammensparen oder mit Hilfe
der Familie
aufbringen.
Sowohl zur Verlobung, wie auch zur Hochzeit, sind
Schmuck-Geschenke (Ring, Armband, etc.) des Mannes an die Frau nicht
nur üblich, sondern durchweg sozial verpflichtend.
>>
Bei einer Beziehung zu einer tunesischen Frau
verhält es sich genau umgekehrt. Sie erwartet,
daß
der Mann für alle Aufwendungen zahlt, weil es so
üblich ist. Ein europäischer Mann hat also
in diesem
Punkt auf jeden Fall "schlechte Karten". Übrigens
muß der Mann nach der Heirat auch den Wohnraum und die
Einrichtung der technischen Geräte bereitstellen, die Frau
trägt zum Hausstand üblicherweise nur
Wäsche, Vorhänge, Teppiche, Geschirr, etc. bei.
Zudem: Ein geflügelter Satz sagt "Die arabische Ehefrau kommt
nackt zu ihrem Ehemann" - was vielfach auch
völlig korrekt
ist, denn der Ehemann ist selbstverständlich auch
dafür zuständig, seiner Frau Kleidung zu kaufen bzw.
ihr das Geld dafür zur Verfügung zu stellen. Speziell
Frauen (aber auch
Männer!) aus weniger vermögenden
Verhältnissen verfügen oft nur über eine
Reisetasche voll persönlicher Habseligkeiten.
Wohlgemerkt:
Dies alles ist niemals Gegenstand von Gesprächen, weil das
Wissen darüber von der tunesischen Seite
vorausgesetzt wird, es ist etwas, das "jeder in Tunesien
weiß".
- Die
tunesische Sprache lernen!
Und
es möglichst nicht zu erkennen geben - in fast allen
Fällen kann
"Bezness" allein durch das Mithören von Gesprächen,
die mit Freunden,
Familienmitgliedern etc. in tunesisch geführt werden, enttarnt
werden!
| - Gute
Beziehung zur eigenen Familie hervorheben!
Es ist
in Tunesien völlig normal, sich mit seiner Familie zu
beraten und auf deren Rat zu hören.
Wenn man also
darstellt, wie gut das Verhältnis zur eigenen Familie ist,
gibt dies ein Signal, daß man kein "einfaches" Ziel ist und
es nicht ausreicht, einen selbst zu überzeugen, sondern das
auch noch eventuell beim Vater, Bruder oder Onkel tun
muß.
>>
Bei der Beziehung zu einer tunesischen Frau kann der
Mann umgekehrt fest davon ausgehen, daß ihn die Familie zu
einem Gespräch bitten wird, von dessen Ausgang ihre Empfehlung
an die Frau abhängt.
- Niemals
wertvolle Gegenstände am Ende des Urlaubs "bis zum
nächstenmal" hinterlassen!
Das betrifft speziell Computer, Kameras, Telefone und
persönliche Papiere.
Dies bewirkt nämlich einen unausgesprochenen
Zwang, zurückzukehren, auch wenn man es später
vielleicht gar nicht mehr will - ganz zu schweigen vom Risiko, diese
Sachen niemals wiederzusehen, selbst wenn man zurückkehrt.
- Bei
jeder Beziehung grundsätzlich schon zu Beginn den
Personalausweis (Carte Identite Nationale, CIN) zeigen lassen!
Die CIN muß von jedem Bürger Tunesiens
ständig mitgeführt werden. Dies
bietet die Möglichkeit, die
Angaben zum
Namen und zum Geburtsdatum zu prüfen. Mit beiden wird
in
Tunesien
mitunter sehr locker umgegangen ("Künstlername",
"Rufname").
Sollte zu einem späteren Zeitpunkt ein Problem entstehen, so
hat
man zumindest die Gewähr, daß man den Namen und das
Geburtsdatum der Person sicher kennt.
Allerdings: Auf der CIN stehen alle Angaben nur in arabischer Schrift -
wenn man die nicht beherrscht, muß man etwas erfindungsreich
sein, um die Angaben zu überprüfen.
Bei Beziehungen zu jüngeren Personen: Erst ab 18 ist man in
Tunesien volljährig, jegliche Kontakte zu jüngeren
Personen
sollten grundsätzlich
unterbleiben!
Männer unter 35 sind wehrpflichtig und können
jederzeit zum Militärdienst in Tunesien eingezogen
werden, auch von der Straße weg, wenn sie die Musterung ignoriert
haben, was fast der Regelfall zu sein scheint!
- Wenn
sich die Gelegenheit ergibt, mit unbeteiligten Tunesiern reden!
Tunesier kennen ihre eigenen Landleute. Falls man jemanden
fragt, wird
sich der andere in vielen Fällen geehrt fühlen, eine
Beurteilung abzugeben.
Und auch, wenn man sich auf die beileibe nicht unbedingt verlassen
sollte, ergeben sich doch Hinweise und können Vermutungen
bestärkt oder abschwächt werden!
Man sollte möglichst nicht mit Personen sprechen, die in engem
Kontakt zu demjenigen stehen, über den man etwas erfahren
möchte. Taxifahrer, Apartment - Vermieter, etc. sehen viel und
haben
viel Erfahrung.
Das gilt übrigens auch für die
allgegenwärtigen
Polizisten, die auf explizite Nachfrage auch schon mal jemandem
nahelegen, mit einer Bekanntschaft "vorsichtig" zu sein!
- Nicht
vor einem “Treuetest“ zurückschrecken!
Bei einem "Treuetest"
wird eine
Freundin, Bekannte
oder
eine Agentur damit beauftragt, per SMS, Chat, Telefon oder gar bei
einem "zufälligem" persönlichen
Treffen mit dem
Freund Kontakt aufzunehmen und dabei zu versuchen, eine Beziehung
aufzubauen.
Um es ganz klar auszusprechen, ein solcher Test wird in mehr als 90 von
100 Fällen negativ ausgehen und zeigen, daß der
Betreffende
ohne große Hemmschwelle und so gut wie jederzeit bereit ist,
eine
Beziehung mit einer anderen Frau einzugehen.
Die schöne Hoffnung des "Aber
Meiner Ist Ganz Anders"
wird sich so binnen kürzester Zeit als Illusion herausstellen
und
die Betreffende vor einer noch größeren
Enttäuschung
und handfesten finanzieller Einbußen bewahren.
Zwar ist die Beauftragung einer Agentur mit Kosten verbunden, doch
wiegen diese Kosten von vielleicht 50 der 100 Euro gegenüber
einem
möglichen, sogar sehr wahrscheinlichen, Verlust von Tausenden
nur
gering. Von den emotionalen Folgen, wenn man es später
erkennt,
auf einen "Beznesser" hereingefallen zu sein,
einmal ganz
zu schweigen.
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